Pralinenkurse Siegerpraline
Wacholder-Nocturne - bestes Ginpraliné der Schweiz
Am 21. Februar 2026 gewann Karin Wiebalck-Zahn den 1. Preis beim Schweizerischen Ginpralinenwettbewerb, organisiert vom Schweizerischen Bäcker- und Confiseure-Verband. Somit schuf Karin Wiebalck-Zahn das beste Gin-Praliné der Schweiz. Nach der Preisverleihung gabe es viele Zeitungsberichte und ein Interview im Schaffhauser Fernsehen.
Karin sicherte sich außerdem den ersten Platz im Storytelling-Wettbewerb. Dabei erzählte sie die Geschichte ihres Praliné – von der ersten Idee über die Inspirationsquellen bis hin zu den Zielen, die sie mit dieser Kreation erreichen wollte.
Kann man das Siegerpraliné kaufen? Mehr dazu unten.....
Das Siegerpraliné: Wachholder-Nocturne
Ein Geschmackserlebnis auf drei Ebenen, wie bei einem Nocturne:
- Auftakt: Flüssig gefüllter Gin-Kern mit klar wahrnehmbarem Wacholdercharakter, hergestellt nach dem Verfahren von Likörpralinés mit Zuckerkruste, die eine feine, knusprige Textur verleiht
- Mitte: Ein eigens entwickeltes Wacholdernougat, in dem die Schalen der Wacholderbeeren als konzentriertester Aromaträger mitgewalzt wurden
- Finale: Die schmelzende Couverture der Pralinéhülle (Felchlin Maracaibo Créole) ist geschmacklich auf das Nougat abgestimmt und führt zu einem sanften Ausklang.
Aussehen:
- Seiten in Schwarz für nächtlichen Look - Airbrushtechnik
- Boden dezent und unauffällig mit Klaviernoten belegt - Transferfolientechnik
- Oberseite: Täuschend ähnlich aussehende Wacholderbeeren aus dunkler Couverture, entstanden mit einer von mir entwickelten Technik.
Das Storytelling - auch prämiert als die beste Story im Wettbewerb:
NAME DES PRALINÉS
Wacholder-Nocturne – ein Ginpraliné mit flüssigem Kern, eingebettet in ein Nuss-Wacholderbeeren-Nougat
IDEE / KONZEPT / STORYTELLING
Meine Beziehung zu Gin begann in Sambia, wo ich eine von Schweizern geführte Ginmanufaktur bei der Entwicklung flüssig gefüllter Ginpralinés fachlich begleitete. Besonders prägend blieb mir ein stilles Bild: Der Destillateur ging durch seinen afrikanischen Garten, pflückte Blätter von Zitronenbäumen, zupfte Kräuter aus dem Beet und einzelne Blüten von Rosen und Geranien – Botanicals, die später das Aromenprofil seines Gins bestimmten. In diesem Umfeld entstand meine Begeisterung für Gin und sein aromatisches Potenzial.
Die damals von mir entwickelten Pralinés besassen einen flüssigen Ginkern und zeichneten sich durch eine klare, intensive Aromatik aus. Sie werden bis heute in Sambia in exklusiven Kleinstmengen mit Felchlin-Couverture hergestellt und verkauft und waren für mich der Ausgangspunkt, diese Technik auch auf eine regionale Ginpraline zu übertragen.
Zwei Jahre später fand ich mich in meiner eigenen Region wieder und durchstreifte die Natur auf der Suche nach passenden „Botanicals“ für mein Praliné. Wacholderbeeren gibt es hier nur in kleinen Mengen; eine befreundete Kräuterpädagogin beschenkte mich mit einigen Ästen dieser besonders aromatischen Beeren. Baumnüsse hatte ich bereits regional gesammelt. Auch die Wahl der Destillerie war entschieden: ein familiengeführter Betrieb im Nachbarort, dessen Gin mit ausgeprägtem Wacholdercharakter meine Vorstellung ideal ergänzte.
Mein Praliné sollte aus drei Komponenten bestehen, die sich – ähnlich wie bei einem Nocturne – nacheinander entfalten. Den Auftakt bildet ein flüssiges Inneres, das das Destillat klar und lebendig erlebbar macht. Dieses geht über in ein Wacholdernougat, dessen harzig-waldige Noten das Gin-Aroma aufnehmen und das Geschmackserlebnis verlängern.
Im Ausklang tritt die aromatische Couverture der Hülle in den Vordergrund: Ihre Aromen führen das Geschmackserlebnis zu einem stillen, tiefen Ende – wie ein sanft verklingendes Nocturne.
Auch das Erscheinungsbild des Pralinés folgt dieser Idee. Der Pralinékörper ist schwarz wie die Nacht, die Oberseite in dunklem Braun gehalten. Darauf liegen aus Schokolade geformte Wacholderbeeren als stiller Hinweis auf den Aromenkern. Am Boden des Pralinés zeigen sich – nur bei genauem Hinsehen – feine Notenfragmente, subtil wie leise Töne in einem Nocturne, die sich erst bei genauer Betrachtung erschliessen.
BRENNEREI / DESTILLAT: Destillerie Zimmerli, CH-8215 Hallau
Nach einer Degustation wählte ich den prämierten Falco-Gin mit einem ausgeprägten Wacholdercharakter, der sich ideal mit meinem Wacholdernougat verbindet. Dezente Frische und Tiefe machen ihn perfekt für den spritzigen Auftakt. Der Gin wird exklusiv für Falco von der Destillerie Zimmerli gebrannt.
Aromenprofil: Wacholder, Gewürzmischung, exotische Früchte (genaue Zutaten werden vom Hersteller nicht verraten). Das ausgeprägte Wacholderaroma stand für mich im Vordergrund.
Preisverleihung am 21.2.2026: 1. Platz Karin Wiebalck-Zahn, 2. Platz Michael Renggli, 3. Platz Rolf Leuthold
Trophäe und Schachtel mit den Siegerpralinés "Wacholder-Nocturne"
Der 1. Preis - eine glasierte, aus Ton gebrannte Kakaofrucht vom Künstler Franz Ziegler/ Schweiz.
Urkunde 1. Preis vom Ginpralinéwettbewerb
Bilder von der Wettbewerbsprämierung: Max Felchlin AG
Keine Serie. Sondern Signatur.
Immer wieder werde ich gefragt, ob ich die preisgekrönten Siegerpralinés herstellen und verkaufen werde.
Dieses Praliné steht für kompromisslose Qualität, wertvollste Zutaten und präzise Handwerkskunst auf höchstem Niveau. Jedes einzelne entsteht mit größter Sorgfalt – eine Serienproduktion würde diesem Anspruch nicht gerecht werden.
Dafür gibt es noch ein viel besseres Angebot: Ihr könnt bei mir lernen, die Siegerpraline selbst herzustellen.
In diesem Kurs erleben wir gemeinsam die vielen kleinen Arbeitsschritte, um dieses Siegerpraliné herzustellen. Hier vereinen sich zahlreiche anspruchsvolle Techniken der Confiserie – von der Herstellung eines erlesenen Nougats über die Kunst der Likörpraline, Airbrush-Techniken, das professionelle Deckeln mit Folie bis hin zur präzisen Silikonabformung von Naturobjekten und Herstellung eigener Pralinenformen.
In diesem Kurs erleben wir gemeinsam die vielen kleinen Arbeitsschritte, um dieses Siegerpraliné herzustellen. Hier vereinen sich zahlreiche anspruchsvolle Techniken der Confiserie – von der Herstellung eines erlesenen Nougats über die Kunst der Likörpraline, Airbrush-Techniken, das professionelle Deckeln mit Folie bis hin zur präzisen Silikonabformung von Naturobjekten und Herstellung eigener Pralinenformen.
Um all diese Fertigkeiten separat zu erlernen, wären mehrere Kurse notwendig.
In diesem exklusiven Meisterkurs fließt dieses gebündelte Wissen in ein einziges, außergewöhnliches Rezept.
Hier könnt ihr lernen, wie das beste Gin-Praliné der Schweiz entsteht – und das Rezept erfahren, an dem ich viele Wochen getüftelt habe.
Ihr könnt erleben, wie vielseitig, anspruchsvoll und faszinierend echte Confiserie-Handwerkskunst ist.
Ihr könnt erleben, wie vielseitig, anspruchsvoll und faszinierend echte Confiserie-Handwerkskunst ist.
- Ein Rezept.
- Fünf Techniken.
- Ein genussvolles Meistererlebnis.
Der Kurs ist aufgrund der kleinen Gruppengröße (max. 6 Personen) auch für Anfänger geeignet.
Jeder Teilnehmer stellt 24 preisgekrönte Siegerpralinen her und darf sie mit nach Hause nehmen.
Hier gelangt ihr zur Kursankündigung und Buchung. Die Plätze sind begrenzt - eine sehr frühe Anmeldung ist empfohlen.